Demokratie


Ich muss ehrlich gestehn, das es mir unmöglich erscheint, das Kompositum „Demo-kratie“ in einem kurzen, zusammenhängenden Satz zu erklären.

Warum ist das so?

Die eine Erklärung meinerseits könnte lauten, dass ich ganz sicher der Griechischen Sprache nicht maechtig bin; dafür gibts doch die Wörterbücher, könnte man mir erwidern; und in der Tat, es gibt sie, die Woerterbücher!

Eine weitere Erklärung meinerseits könnte lauten, ich bin der Griechischen Sprache nicht mächtig geworden, weil die Griechische Sprache mit meinem, dem Deutschen Sprachsystem, nicht kompatibel ist. Wie wahr, Die Griechische Sprache ist mit der Deutschen Sprache nicht kompatibel.

Und deswegen, ja, nur aus dem vorhin genannten Grund, nämlich der Inkompatibilität mit dem Deutschen, bleibt das Komposita „Demokratie“ bloß eine Worthülse; eine Worthülse jedoch, die sich, je nach gutdünchen der Sprecher, mal mit den Einem, und ein andermal mit einem anderen Inhalt füllen lässt, gleich einer Mehrweg-Worthülse, je nachdem, was der Sprecher bei der Verwendung der Worthülse „Demokratie“ bewirken will.

Doch so schnell geb ich nicht auf.

Zerlegen wir mal das Kompositum in zwei Teile; so erhalten wir das Wort „Demo“ und das Wort „kratie“

Jetzt nehme ich ein Wörterbuch zur Hand von dem ich weiß, dass es mit der Deutschen Sprache kompatibel ist. Richtig! Latein – Deutsch ist jetzt gefragt.

Und was lese ich da?

Demo = das Kurzwort für Demonstration
Demonstration = 1. anschauliche Beweisführung
Demonstration = 2. öffentliche Kundgebung

Kratie = unauffindbar im Latein – Deutschem Wörterbuch

nehmen wir also ein Fremdwörterbuch; vielleicht klappt’s

Demokratie = „Staatsordnung, bei der das Volk (durch Wahlen u. ä.) an der Regierung beteiligt ist“.

Demokrat = „Vertreter einer demokratischen Anschauung“.

Klingt ganz schön demotivierend, um wieder mal was lateinisches einzustreuen.

Ein „Demokrat“ ist demnach eben ein Vertreter „einer“, und nicht ein Vertreter „der“ demokratischen Anschauung; klingt so, als gebe es mehr demokratische Anschauungen und keiner weiß womöglich genau wieviele demokratische Anschauungen da so herumschwirren und vielleicht ist dass sogar der Grund, warum es bisher noch keiner Partei dieser Welt gelungen ist, das Wortpaar „Demokratie“ zu begreifen, denn wäre es anders als hier beschrieben, hätte man schon längst auf die undefinierbare Staatsordnung, namentlich der „Demokratie“ verzichtet.

Eine ad infinitum wieder befüllbare Worthülse bleibt sie trotzdem die „Demokratie“. Aber, und das sollte niemand vergessen. „Demokratie“, weil Griechisch, ist nicht nur inkompatibel mit der Deutschen Sprache, sondern, und das erleb‘ ich Tag für Tag, ist die Demokratie inkompatibel mit all dem Sozialen, was wiederum heißt, dass jede Partei, welcher der Demokratie frönt, zur selben Zeit eine Antisoziale Partei ist.

Und erwähnte ich an anderer Stelle schon, dass sogar das Parlament einem Griechischen Tempel gleicht? Nein? … Ja? aMEN

Übrigens: Neue Lag‘ ein Tag

3 Antworten to “Demokratie”

  1. Otto Just Says:

    Bevor ichs vergess:

    Sozial-Demokratie ist purer Nonsens, oder besser gesagt, pure Verarschung; Da wir jetz doch wissen, dass sich die Demoktatie mit dem Sozialen nicht vereinbaren lässt, ist demnach jeder, der sich selbst als Sozial-Demokrat bezeichnet ein Blender, ein Betrüger, der sich nur darauf verlässt, vom wählendem Volke, namentlich den Nationalisten, nicht als solcher enttarnt zu werden;

    Die Tatsache, dass es so ist wie hier beschrieben, lässt sich auch daran erkennen, wenn ein Sozial-Demokrat ganz ungeniert das Vermögen des eigenen Volkes, namentlich den Nationalisten, aus welchen Gründen immer, ins ach so ferne Ausland spendiert, mal dort, mal drüben, doch immer der fernen Armut wegen und nicht der eig’nen Nation zugutekommend, jedoch bis dato niemals plausibel, weil überprüfbar den Beweis antrat, dass der Sozial-Demokrat, dass Vermögen dass der Sozial-Demokrat verschenkte, also jenes der Nationalisten Österreichs, tatsächlich so nobel gespendet hat, sondern sich mit selbigen Vermögen womöglich die eigenen Taschen füllte? Unter dem Motto: Was der Wähler nicht weiß, macht den Sozial-Demokraten nicht heiß! Wir werden’s nie erfahren! aMEN

  2. Otto Just Says:

    Bevor ichs vergess:

    Das Wort „Volk“ beizeichnet eher eine unbestimmte Anzahl einzelner zugehöriger eines Stammes, der Volksgruppe. Zum Beispiel gibt es die Volksgruppe der Slaven, diese Slaven sind aufgeteilt auf verschiedene Nationen und die Nationalisten dieser verschiedenen Nationen sind die Sprecher der Slavischen Sprachen usw.

    Worauf will ich hinaus?

    Wenn ein Politiker vom Volk spricht oder von der Bevölkerung spricht so tut der Sprechende dies im selben Ausmass ohne Direktion, als wie der Sozialist beim sozialen Verhalten und Handeln. Keiner wird je vorhersagen können, in welche Richtung der Sozialist sozial zu handeln beabsichtigen wird, und das im selben Ausmass, wie keiner zweifelsfrei die Direktion erkennen kann, wenn ein Politiker vom Volk, den Bürgern oder der Bevölkerung spricht.

    Nun versteht Ihr, wie wichtig es ist, und das besoners in der Politik die Dinge eindeutig beim richtigen Namen zu nennen.

    (Staats)Bürger der österreichischen Nation;
    Österreichischer oder Nationalistischer Bewohner der Stadt Wien, Graz usw.
    Die Völker der Österreichischen Nation
    oder: Nationalist der Östereichischen Nation

  3. linuxuser Says:

    Volle Zustimmung. Besonders gefällt mir dabei die Heraushebung, dass die Bedeutung von Demokratie mal so und ein andermal wieder ganz anders zurecht gebogen wird, da man sich nie bemühte, den Wesenskern der Demokratie frei zu legen.

    Ich hab ein mal folgendes Definition gelesen: „Demokratie heißt: Zwei dumme Personen haben mehr Gewicht als eine kluge Person“ he he he

    Wenn man die zwei-drittel-Mehrheit, durch die der ESM-Vertrag überhaupt ratifiziert werden konnte, als Vorlage heranzieht, dann verdient die spaßig gemeinte Definition sogar beachtet zu werden.

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