Abschied nehmen von der Hülle die ihn umgab.


 

Ich war seit Gründung des BZÖs ein bekennender Anhänger der Partei. Richtiger ausgedrückt war und bin ich ein Fan von Jörg Haider, wegen seiner ehrlichen und unverblümten Art, seine Ideen aber auch Kritiken an den Mann oder auch an die Frau zu bringen. Er machte keine Unterschiede an wem er seine Erkenntnisse addressierte; das imponierte mir. Das schaffte vor Ihm keiner, nämlich mich als loyalen Fan zu gewinnen.

Seit dem misteriösen Unfall am 11. 10. 08, geht dieses Verlangen, einer Partei anzugehöhren oder zu unterstützen, Stück für Stück verloren.

Heute, am 1. November 2008, also am Tag der Heiligen, habe ich das dringende Bedürfniss, mich von der Partei BZÖ zu distanzieren. Ich glaube, dass diese Partei meiner Unterstützung nicht mehr würdig ist. Die Durchschlagskraft, welche zu Haiders Zeiten im Vordergrund war, ist seit seinem Austritt mit Ihm gegangen.

Ich werde mich dem BZÖ gegenüber so weit als möglich neutral verhalten, werde mich jedoch in Punkto Werbung oder anderen Massnahmen von Ihnen distanzieren.

Ich war 46 Jahre meines Lebens ohne Bekenntnis zu einer Partei; 2006 und 2008 erhilt Jörg Haider aus Überzeugug heraus meine Stimme und ich schrieb ihm sogar eine Glückwunsch-E-mail für den Erfolg den „Er“ verbuchte. Er antwortete mir mit den Worten, „dass er es schön findet, dass jemand seine Arbeit gutiert.“ Da spürte ich, Jörg Haider ist mein Lebensmensch.

in diesem Sinne „Leb wohl BZÖ“

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22 Antworten to “Abschied nehmen von der Hülle die ihn umgab.”

  1. Otto Just Says:

    Während andere fantasieren, hat die Denkende Elite des Universums erkannt, dass die Mörder von Jörg Haider in der Kreisen der Neo-Nazis zu finden sind.

    Alle Symbole am Tatort wurden gedeutet und ausgewertet.

    Die Neo-Nazis haben es Jörg Haider nämlich nie vergeben, dass Jörg Haider sich von den Neo-Nazis distanzierte und diese Distanzierung sogar durch eine Partei-Neugründung besiegelte. Als Jörg Haider bei den Wahlen am 28. September 2008 um 7 Prozentpunkte zulegte, wurde das Attentat zur Beschlusssache.

    Als er die FPÖ im Jahre 1999 auf fast 27 Prozentpunke hochschaukelte, setzten alle Alt- und Neo-Nazis das unausgesprochene Vertrauen in Jörg Haider, dass Jörg Haider den Neo-Nazis, samt deren verbrecherischen Ideologien, zum Durchbruch verhilft. Man hat ihn ausgenützt, im selben Maße ausgenützt, wie Adolf Hitler in den Jahren 1933 – 1945 bloß ausgenutz wurde. Adolf Hitler verübte keinen Selbstmord; er wurde ermordet.

    Als Jörg Haider dahinter kam, worauf und mit wem er sich da einließ, versuchte es Jörg Haider zunächst mit Überzeugung, als diese nicht fruchtete, stieg er aus der Partei aus und gründete seine eigene.

    Die unvermeidbare Schlinge zieht sich immer enger und enger um die Täter und Mittäter dieses Verbrechens. Das ist ein Beschluss der Denkenden Elite dieses Universums

    Das waren die Nachrichten

    mfg Otto Just

    P.S.: Heute ist Allerheiligen; Denk‘ d’ran

  2. romanmoeller Says:

    Das klingt soweit nachvollziehbar. Aber ist es nicht irgendwie auch bedenklich, wenn man eine Partei nur wegen einer Person, im üblichen Fall der charismatischten populärsten Person der Partei, wählt? Wenn ich mein Kreuz bei einer Partei mache, richte ich mich ja auch sehr nach dem Personal – das gebe ich zu. Aber es muß doch eine grundsätzliche Übereinstimmung mit den Werten bzw. dem Programm der Partei vorliegen, sonst kriege ich unter Umständen nicht das, weswegen ich die Partei gewählt habe. Ehrlich gesagt wundert es mich, das die BZÖ für dich jetzt ohne Haider so schnell so uninteressant geworden ist.

  3. otto just Says:

    Roman, auch Du wirst lernen, die persönliche Entscheidungen welche ich traf zu akzeptieren.

    Merke: Die Wahrheit obsiegt der Lüge IMMER

  4. romanmoeller Says:

    Ich hab es doch schon gelernt – selbstverständlich aktzeptiere ich deine Entscheidung. Ich wollte nur wissen, ob du deine Zustimmung zur BZÖ mehr oder weniger auf den Kandidaten reduzierst oder ob du dich auch mit der Partei selbst identifiziert hast!?

  5. Udo Says:

    „Die Neo-Nazis haben es Jörg Haider nämlich nie vergeben, dass Jörg Haider sich von den Neo-Nazis distanzierte und diese Distanzierung sogar durch eine Partei-Neugründung besiegelte. Als Jörg Haider bei den Wahlen am 28. September 2008 um 7 Prozentpunkte zulegte, wurde das Attentat zur Beschlusssache.“

    Hast du auch einen Beweis für diese wüste Theorie?

  6. romanmoeller Says:

    Es wäre ziemlich dumm, wenn die Neonazis Jörg Haider ermordet hätten – wozu sollte sich der rechte Rand selber schwächen? Die müssten doch eigentlich froh sein, das rechte Parteien bei der letzten Wahl soviele Wähler mobilisieren konnten. Zum Glück hätte eine Neonazi-Partei kein so großes Wählerpotential, das jetzige Ergebnis ist ja schon schlimm genug!!

    Also für mich ergibt die Theorie keinerlei Sinn, abgesehen davon fehlt natürlich auch der von Udo geforderte Beweis …

  7. Dominik Says:

    Ein Lebensmensch? Tut mir Leid. Der Begriff wird so inflationär gebraucht. Weiß man denn überhaupt, was das ist?

    Weil ein Politiker auf eine Mail antwortet? Oh mein Gott, ich habe schon Molterer und Faymann die Hand geschüttelt und fühle mich mit keinem wirklich verbunden. Oder auch Gusenbauer, dem oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer (VP) oder dessen Vizekanzler Erich Haider (SPÖ).

    Er war vielleicht ein sehr volksnaher Politiker, einer, wie es ihn vorher nur selten gab. Aber ein Lebensmensch … nein. Ich kann die Benutzung des Wortes nicht verstehen, wenn man ihn zwei Mal gewählt und eine Mail von ihm bekommen hat.

    Und über die Neonazi-Theorie denke ich erst gar nicht nach. Ich glaube nicht an Verschwörungen. Das möge man mir nicht negativ anrechnen, ich bin einfach nur rationaler als viele hier.

  8. romanmoeller Says:

    Ich muß nochmal was klarstellen: meine Aussage„Das klingt soweit nachvollziehbar.“ bezieht sich ausschließlich auf den Beitrag selbst und nicht den direkt darunter stehenden Kommentar von Otto. Von diesem möchte ich mich klar distanzieren.

  9. otto just Says:

    Kinder, ich danke Euch für’s kommentieren;

    Roman, versuche bitte, einen Avatar zu finden, welcher nicht auf’s Trinken schließt. Deinen Rückzug betreffend kann angemerkt werden, dass Du keine Angst haben brauchst, zu den Verlierern zu gehören. Du bist „Einer“, Roman.

    Dominik, auch Dir sei gedankt, dass du den Beweis hast erbracht, dass es bloß die Angst vor Verletzung ist, weswegen man auf Deiner Seite nicht kommentieren darf. Ich akzeptiere das.

    Udo, mein Bester, hasst Du einen Beweis, welcher geeignet ist, meiner Eingebung beweiskräftig engegen zu stehen?

    An alle: Die Wahrheit obsiegt der Lüge immer

  10. otto just Says:

    Noch eins an Diminik

    Was Du für Dich als „rational“ bewirbst, wir in Fachkreisen als „Denkfehler“ deklariert.

    Euer Blog-Liebling

    Otto Just

  11. otto just Says:

    Noch was für Roman

    Wenn eine Partei von den Medien als „Rechts“ benannt wird, so ist die zu Grunde liegende Unkenntnis die selbe , wie wenn eine Partei von den Medien als „Links“ benannt wird. So weit, so gut.

    Die Wahrheit, dass Jörg Haider, trotz dem Austritt aus der FPÖ und trotz Neugründung einer eigenen Partei, begleitet von offenkundiger Distanzierung zur den FPÖ-Absichten, noch immer von den Medien als Nazi betitelt wird, kann nur im Jornalistischen Wahrnehmungsdelay verwurzelt sein.

    Nochmal zum Mitschreiben. Jörg Haider war nie ein Nazi

  12. Dominik Says:

    Fachkreisen? Deine Kommentare werden immer lächerlicher, tut mir Leid.

    Auf meinem Blog kann man nicht kommentieren? Nicht dass ich wüsste. Normalerweise funktioniert das einwandfrei. Würde mich freuen, wenn du mir erklärst, warum es nicht funktioniert, damit ich auf den möglichen Fehler draufkomme. Und „aus Angst vor Verletzung“? Ach, Herr Otto Just, sie Gelehrter ersten Ranges, ich wurde schon von vielen Seiten verletzt, aber ein Kommentar, welcher von ihnen kommen würde, würde mich in keinster Weise verletzen. Ich wäre überrascht, würde er mich überhaupt interessieren.

    Und deine ständige Wiederholung dieses eines Satzes … boah. Das nervt. Und es ist schön, dass du deine Wahrheit als die Allgemeinwahrheit voraussetzt.

    Ich ziehe mich jetzt ganz gelassen von diesem Blog zurück. Ist mir viel zu schräg, tut mir Leid.

  13. Otto Just Says:

    Dominik

    quote:

    „Ach, Herr Otto Just, sie Gelehrter ersten Ranges, ich wurde schon von vielen Seiten verletzt, aber ein Kommentar, welcher von ihnen kommen würde, würde mich in keinster Weise verletzen. Ich wäre überrascht, würde er mich überhaupt interessieren.“

    unquote:

    ———

    So ist es, mein Sohn

  14. romanmoeller Says:

    @Otto: Langsam wird es ehrlich gesagt auch mir etwas zu ärgerlich. Weil dir nichts besseres einfällt, diffamierst du mich jetzt, weil mein Avatar mich beim Bier trinken zeigt? Was besseres fällt dir nicht ein? Normalerweise sollte ich jetz abwinken – aber ich versuche es trotzdem nochmal. In meinem ersten Kommentar schrieb ich:

    „Aber ist es nicht irgendwie auch bedenklich, wenn man eine Partei nur wegen einer Person, im üblichen Fall der charismatischten populärsten Person der Partei, wählt?“

    Was ich also gerne von dir beantwortet hätte, wäre die Frage, ob du auch mit den Werten der Partei Übereinstimmung gesehen hast und oder ob du dich wirklich nur auf Jörg Haider bezogen hast, als du dein Kreuz bei der BZÖ gemacht hast? Falls ja, wäre es für mich ferner interessant zu wissen, ob du in einem solchen Falls nicht die Gefahr gesehen hast, das du nicht die Politik bekommst, die dir Jörg Haider versprochen hat, weil die Partei das u.U. ganz anders gesehen hast???

    In einem Punkt muß ich dir dann doch teilweise recht geben. Begrifflichkeiten wie „links“, „rechts“ oder auch „Mitte“ werden häufig von den Medien nicht ganz korrekt verwendet. Dennoch kann man aus diversen Aussagen ersehen, das Haider nun wirklich zweifelsfrei mindestens ein Rechtspopulist war.

  15. Dominik Says:

    In meiner Kommentarrubrik und auch beim Spam-Ordner fand sich kein Kommentar von einem gewissen Herrn Otto Just. So mag es wahrscheinlich nicht an mir liegen, dass ihr Kommentar nicht angekommen ist.

    Und um es vollends zu erklären: einzig und allein die Mailadresse eines Spammers, welcher nach dem Tod Jörg Haiders freudig einen geschmacklosen Link verbreitete, landete bei mir auf der Watchlist. Alle anderen Kommentare kommen durch. Von ihnen habe ich weder die IP- noch die Mail-Adresse.

  16. otto just Says:

    Roman

    „Langsam wird es ehrlich gesagt auch mir etwas zu ärgerlich. Weil dir nichts besseres einfällt, diffamierst du mich jetzt, weil mein Avatar mich beim Bier trinken zeigt? Was besseres fällt dir nicht ein? Normalerweise sollte ich jetz abwinken – aber ich versuche es trotzdem nochmal. In meinem ersten Kommentar schrieb ich“

    Was genau wird auch Dir ärgerlich? Ich kann Dich gar nicht diffamieren; steht zumindest nicht im Drehbuch; Frag einfach den Dominik, der wär‘ sogar überrascht, wenn ihn ein Kommentar interessieren würd‘

    da fiel mir doch glatt was besseres ein und zwar eine Frage: Meinst du mit abwinken „Knockout“, Roman?

  17. romanmoeller Says:

    Ok, das wars! Du willst offensichtlich nur provozieren oder Klickzahlen haben oder sonstwas – jedenfalls willst du nicht diskutieren. Viel Glück weiterhin mit deinem Blog …

    … und raus!!

  18. otto just Says:

    Also doch „knockout“! Warum wusst ich das nicht gleich?

    Danke für die Glückwünsche. Ich verlass‘ mich zwar nicht auf’s Glück; wenn’s jedoch von selbst kommt, so bin ich Glücklich.

  19. Dominik Says:

    Nein, ich wäre nicht überrascht, wenn mich ein Kommentare interessieren würde. Ich wäre überrascht, wenn dich ein Kommentar von dir interessieren würde.

  20. Dominik Says:

    Ähm. Wenn mich ein Kommentar von dir interessieren würde, natürlich.

    Und versuche es doch einfach. Jeder hat die Möglichkeit auf meinem Blog einen Kommentar zu posten, und etwas Gegensätzliches zu behaupten, ohne den Versuch zu wagen, ist etwas … ja. Gewagt, könnte man sagen. Probier es, und du wirst sehen, es funktioniert.

  21. otto just Says:

    Dominik, du redest mit gespaltenem Bewusstsein….ähm..mit gespaltener Zunge, soll’s heißen.

    Einerseits willst du mich zum Kommentieren locken, anderseits wärst Du sogar überrascht, wenn Dich mein Kommentar interresieren würde.

    Ist das die neue Art der Polarisierung?

  22. Dominik Says:

    Du sagst, dass auf meinem Blog kommentieren unmöglich ist. Das ist unwahr, was unzählige Kommentare beweisen.

    Wie schreibst du immer so schön: Die Wahrheit …. ach. Das lassen wir lieber.

    Ich wollte dich nur darauf hinweisen, dass du es einfach mal probieren solltest.

    Meine Desinteresse an deinen Kommentaren hat nichts mit der Tatsache zu tun, dass man auf meinem Blog kommentieren kann.

    Und wenn das eine Polarisierung sein soll, na gut.

    Du kommst irgendwie nie auf den Punkt, wie?

    Wenn du kommentieren würdest, würde ich den Kommentar auf keinen Fall löschen (außer natürlich er widerspricht vollkommen meinem Verständnis für Anstand und dem objektiven Kommentarkodex oder wie man das nennt; und selbst dann würde ich die Gründe angeben, warum der Kommentar gelöscht wurde). Ob ich darauf antworten würde, wäre eine andere Sache.

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