Schriftverkehr Nr 2

Diese satierisch aufbereitete (An)Klage, formulierte ich 2006. Dabei schlüpfte ich in die Rolle von Herrn Obrovsky um aus seinem Blickwinkel zu beleuchten, was Sache ist in dieser Causa.

Selbstverständlich hinterlegte ich dieses Schriftstück 2006 im Sekretariat von Obrovsky, mit der bitte, das Geschriebene zu lesen, um mich auf etwaige Fehlsichten hin zu korrigieren, noch bevor ich das Schriftstück öffentlich mache.

Ihr habt es erraten, es wurden mir bis dato keine Korrekturvorschläge unterbreitet.

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Hätten Sie’s gewusst?? AMS ,,Altnazis Mit Hang zur Selbstjustiz“!
Eine geniale Vertuschung. Glauben Sie’s mir!? Dieses Akronym bürgt für Qualität!!!

Und nun:

Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen!

Ich bin „kein“ Doktor oder Akademiker oder so! Alles erlogen! Zu meiner Zeit war das eben anders. Man hat, um in der dummen Masse als Doktor auftreten zu können, nicht einmal wissen müssen, wie eine Universität von innen aussieht, das will für Sie übersetzt heißen: Für einen Aufpreis von ein paar Tausendern, bekam man sämtliche Pläne, aber auch Urkunden, direkt frei Haus geliefert. Praktisch, werden Sie nun denken! Sie können’s erahnen: alles für den Fall der Fälle. Außerdem! Wer hätte mich andersrum sonst Ernst genommen?… Na, also! Darum sollen gerade Sie die ganze Wahrheit erfahren.

Und so ein befürchteter Fall, ich neige zu behaupten „Der Fall„, scheint sich nun anzubahnen. Dieser Dreckskerl will meine weiße Weste prompt besudeln. Lesen Sie bitte nur meinetwegen sorgfältig weiter und stellen Sie sich das nun Folgende vor. Sie werden sicherlich staunen, so wie ich selbst nicht schlecht staunte.

Ein scheinbar leicht zu erledigender Fall entpuppte sich als wesentlich hartnäckiger, wie ursprünglich vorhergesagt. Warum? Da gibt es nämlich einen gewissen Unzer Bürger namens Otto Just, [...] , in Linz. Ein Experte im Strafrecht, wie er von sich selbst behauptet, dieser Spinner! Und jetzt kommt’s ganz Dick! Lesen Sie weiter und ärgern Sie sich bitte solidarisch mit mir!

Nur weil wir (das AMS), Herrn Otto Just, über einen Zeitraum von ca. 8 Jahren hindurch psychisch ein bisserl unter Druck gesetzt haben, beschuldigt mich dieser Wurm der Beihilfe zum Mord~ Klar hatten wir unsere „Mord“s Gaudi mit diesem Schwächling. Aber mich als einen Sterbehelfer zu bezeichnen, das geht zu weit. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Nicht nur, dass ich dadurch meine hochdotierte Stellung zu verteidigen habe; no na. Es steht noch wesentlich mehr am Spiel, wie Sie „werte@ Bürger und in weiterer Folge als Mitinformierter“ gleich erfahren werden.

Mir wurde von den Soziotechnikern (das sind herüber gerettete Nationalsozialisten, kurz Nazis) nämlich garantiert, dass es sich beim Anti-Sozialisierungsprojekt „Otto Just“ um ein rein wissenschaftliches und nur zur Selbständigkeit motivierendes Experiment handelt. Wo es darum ging, heraus zu finden, wie weit wir gehen müssen, bis sich dieser Herr Just selbst motiviert sieht, selbständig und ohne weiterer Hilfe, seinem, wahrscheinlich zum kotzen versalzenem, Leben ein Ende zu bereiten. Dieser hartnäckige Töbel jedoch, überstand bis dato jegliche für einen Selbstmord zwingend geeigneten Behandlungen. Bei anderen Personen unserer Wahl hatte dieses Vorgehen immer wunderbar zum Ziel geführt. Klar war „er“ mit Sicherheit, so wurde uns bestätigt, ein paar mal kurz davor, seinem jämmerlichen Dasein ein Ende zu bereiten. Aber eben nur kurz davor. Und anstatt sich seines „Hunde Lebens“ zu erfreuen ( genau so in seinen Rechten beschnitten, ließen wir ihn nämlich dahin vegetieren) wollte dieser Knülch erst kürzlich ein Strafverfahren wegen meiner Beihilfe zum Mord einleiten lassen.
Unwissend jedoch, dass ich die Staatsanwaltschaft Linz bereits von diesem, für mich völlig unbedeutenden Vorfall, unterrichtet habe (Eine rein kollegiale Geste unter Akademikern und Gleichgesinnten aber auch Freunden), stieß Herr Just dort, Gott sei gedankt, auf „Taube Ohren“. Ein kleiner, jedoch nicht unbedeutender Sieg, am Wege meiner Erfolgsgeschichte. Wir bilden eben eine Einheit. Wo kämen wir sonst hin.

Die Rechtsabteilung in unserem Hause hat zwar gemeint, dass Herr Otto Just rein strafrechtlich gesehen, sich schon jetzt auf der Seite der Sieger befindet. Wir dürfen ihm halt nicht zustimmen. Das praktische „Lex imperfecta“ gibt uns Halt. Außerdem gilt in unserer Gilde „Legibus Solutus“ was glaube ich so viel bedeutet wie: dass „wir“ sowieso von den Gesetzen entbunden sind; oder so ähnlich wurde es mir übersetzt. Das möchte ich auch für die Zukunft gesichert wissen. Glauben Sie mir: Auch Sie, werte(R) Bürger und somit Mitwisser, werden profitieren von unserer Errungenschaft. Das braucht eben seine

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Zeit. Halten Sie mit uns fest an diesen Werten, welche wir nicht zuletzt auch für Sie schufen. Sie haben dadurch, wie wir, schon jetzt nichts! Mehr!? zu verlieren.

Im Jahre 2004, zum Beispiel, ist es uns durch List und Täuschung gelungen, Herrn Otto Just die Existenzgrundlage zu entziehen, in dem wir ihm kurzerhand und ohne Wenn und Aber, die Notstandshilfe entzogen. Dafür bin ich stolz auf mich. Die Soziotechnik fand nämlich heraus, dass Herr Otto Just ein lieb gewonnener Bürger ohne finanziellen und familiären Rückhalt ist. Dafür wurde auch erfolgreich im voraus operiert. Sonst hätte diese lebensbedrohende Strategie mit Verlaub wohl keinen Sinn? Das verstehen sogar Sie. Zu diesem Zeitpunkt glaubten wir bereits, von der Soziotechnik wahrgesagt, dass dies Herrn Just in eine Verzweiflungstat „dem Selbstmord“ treiben würde. Ein Mords Spaß, glauben Sie mir. Und die Sektkorken knallten. Tragisch, Tragisch! Es kam anders.’ Seien Sie bitte unbesorgt. Natürlich sind wir für diese Eventualitäten bestens vorbereitet.
Es gibt eben Starke; auf der anderen Seite aber die Schwachen. Und wenn Herr Otto Just wegen ein bisserl Psychoterror (wie uns auch die Soziotechniker deckend zuerkannten;
und denen vertrau ich blind) den Löffel abgibt, gehört er eben zu den Schwachen. Eine natürliche Auslese, werden Sie mir folgerichtig zustimmen.

Außerdem werde ich auch gut bezahlt für meine loyalen Kooperationen. „Monet non olet“, das heißt: „Geld stinkt nicht“. Und für mich galt schon immer: „Wes Brot ich esse, des Lied ich sing!“ Ich glaube Sie stimmen mir zu, dass die Wissenschaft eben seine Opfer fordert. Er hat ja sowieso niemanden, dieser Hosenscheißer, diese erbärmliche Schwuchtel. Entschuldigen Sie bitte diese Entgleisungen. Aber es stimmt ja, oder etwa nicht?

Wir sind jedoch weiterhin drauf und dran, so glaube ich, unsere Strategien, aber auch die IIIegalitäten für Sie zu verbessern und zu koordinieren.. Und das lassen „wir“ uns von diesem „Arbeitsscheuen Taugenichts“ nicht vermasseln, oder? Sollten Sie daher in nächster Zeit, trotz-aller, zur Vertuschuschung geeigneten, Vorkehrungen, mal Dieses und mal Jenes zu Ohren bekommen, so halten Sie’s bitte so einfach wie Ich: „Nicht hinhören!“. Das hilft, so glaub’ ich, immer! Wie heißt es so schön: „Der Worte sind genug gewechselt, wir wollen jetzt wieder (Straf)Taten säen“. Oder wie Jesus Christus so wunderbar für mich formulierte: Nicht an den Worten, sondern an den Früchten werdet Ihr uns erkennen. Ich bedanke mich trotzdem für Ihre kostbare Zeit und Aufmerksamkeit und verbleibe, Ihr ständig um Sie und Ihre Anliegen bemühter

Dr. Obrovsky als Führer der AMS Landesgeschäftsstelle am Europaplatz 8 oder 10 (was soll’s) hier in Linz

Noch was: Ein nichtssagendes „Weidmanns Heil“ an euch, Ihr Brüder, denn „Sieg Heil“ lassen uns diese verblödeten anders Denkenden nicht mehr sagen. Berücksichtige das auch Du bitte, bei Deinen künftigen Entscheidungen!!! Rot und Schwarz sind meine Farben. Politisch gesehen versteht sich. Diese zwei Altparteien produzierten Politik vom Feinsten. Wir erlangten alle VolI-Macht(en). Darum ging’s mir so gut. Halte bitte jetzt zu mir! Ich entscheide nämlich zu gern, über „Sein“ und „Nicht Sein!“ Wenn auch Du zufällig etwas ausgefressen hast, dann schreibe mir bitte noch vor den Wahlen. Ich habe einen direkten Draht zum Landesgericht, insbesondere der Staatsanwaltschaft. Bürgernähe ist auch für mich angesagt, jetzt vor den Wahlen. Vielleicht atme ich nach den Wahlen sogar schon gesiebte Luft. Du verstehst schon. Reine Gesundheitsvorsorge. Bei dieser verschmutzten und dicken Luft hier in Linz. Bin nämlich auch nicht mehr der Jüngste. Vielleicht versorgst Du mich dann ein wenig mit Alk. Ich neige nämlich zur Alkoholsucht.
Mach dir wegen meiner Wärter keine Sorgen. Mit denen werd ich schon fertig.

A pro „Po“.
Ein paar knackige Jungs werden die auch im Knast, so hoffe ich, für mich warm halten. Die mir’s dann so richtig von hinten besorgen. Du verstehst schon, ganz unbedeutend. Ich bin eben ein Genießer und sehe denen wenn’s so richtig flutscht halt nicht gerne in die Augen. Hoffentlich wirft man mir dort wenigstens nicht „Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz“ vor. Erzähle mir auch ab und zu wie es dieser Drecklaus Otto Just ergangen ist. Wenn er überhaupt noch lebt. Bis dahin jedoch verbleibe ich,

Dein „Kleinganove“ Obrovsky!

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3 Antworten zu „Schriftverkehr Nr 2“

  1. specialadi sagt:

    lost

  2. specialadi sagt:

    lost what are you saying and what language are you speaking, O well hey I am new to this site and not sure how I see my blogs posted or even where they are posted once published, can you help

  3. Otto Just sagt:

    Hi there, thx for dropping by my site …

    German is my writing language, I guess. For technical matters all about „wordpress“ there is a disaster-relief team and, I’m quite sure, they can help you in a better way then I can.

    kr Otto Just

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